





| Prof. Karl Leo für Deutschen Zukunftspreis 2011 nominiert
Institutsleiter des Fraunhofer IPMS wurde für den Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation nominiert
Leo ist seit 2001 am Fraunhofer IPMS tätig und führt die Arbeiten an Bauelementen, die auf organischen Halbleitern basieren, im Institutsteil COMEDD (Center for Organic Materials and Electronic Devices) gemeinsam mit ca. 70 Mitarbeitern aus. Der Schwerpunkt von COMEDD liegt in der anwendungsnahen Forschung und Entwicklung an Bauelementen wie OLEDs (Organische Leuchtdioden) als neuartige Flächenbeleuchtungsmittel, OLED-Mikrodisplays,z.B. für Datenbrillen, und organischen Solarzellen.
Über Prof. Karl Leo: Nach dem Physikstudium an der Universität Freiburg promovierte Karl Leo 1988 an der Universität Stuttgart mit einer am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung bei Hans Queisser ausgeführten Arbeit zur Ultrakurzzeit-Spektroskopie in Halbleitern. Von 1989 bis 1991 war er Postdoc bei den Bell Laboratories in Holmdel, NJ, U.S.A. und ab 1991Oberassistent an der RWTH Aachen. Seit 1993 leitet er das Institut für Angewandte Photophysik der Technischen Universität Dresden, zusätzlich ist er Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme, Dresden. Sein aktuelles Arbeitsgebiet sind Organische Halbleiter, von den Grundlagen bis hin zu Anwendungen, z.B. als Organische Leuchtdioden (OLED) und Organische Solarzellen. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Er ist Mitbegründer einiger Firmen, u.a. Novaled AG und Heliatek GmbH.
Über COMEDD: Dresden hat sich in den letzten Jahren zu einem Zentrum der Forschung für organische Halbleitermaterialien und Systeme entwickelt. Um die Ergebnisse in die Produktion zu überführen, ist eine weitere Optimierung der Fertigungsprozesse und die Etablierung und Erprobung erster Pilot-Fertigungsanlagen notwendig. Am Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS wurde deshalb ein Center for Organic Materials and Electronic Devices Dresden (COMEDD) gegründet. COMEDD – mittlerweile ein eigener Institutsteil des Fraunhofer IPMS – kombiniert Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zur Herstellung, Integration und Technologieentwicklung von elektronischen Bauelementen basierend auf organischen Halbleitern. Die Mission von COMEDD ist die kunden- und anwendungsspezifische Forschung, Entwicklung und Pilotfertigung von neuartigen Bausteinkonzepten und Herstellungsmethoden für diese organischen Materialien. COMEDD verkörpert ein in Europa führendes fertigungsnahes Forschungs- und Entwicklungszentrum für organische Halbleiter mit thematischer Fokussierung auf organische Leuchtdioden und Vakuumtechnologien darzustellen. In einem mehreren Reinräumen besteht die COMEDD-Infrastruktur aus:
COMEDD bietet damit vielfältige Forschungs-, Entwicklungs- und Pilotfertigungsmöglichkeiten, insbesondere für OLED-Beleuchtung, organische Solarzellen und OLED- Mikrodisplays.
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Informationen sind erhältlich: |
Kontakt: Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme Maria-Reiche-Str. 2 D-01109 Dresden Telefon: +49 (0) 351 8823-0 Telefax: +49 (0) 351 8823-266 |